WENN ELTERN SICH NICHT BEGEGNEN WOLLEN
Es kann sein, dass sich Eltern für eine gewisse Zeit nicht begegnen wollen. In diesem Fall ist eine Begleitete Übergabe sinnvoll: Die Übergabe des Kindes findet an einem neutralen Ort zeitlich gestaffelt statt. Dank dem Begleitteam begegnen sich die Eltern nicht.
Wie läuft eine Begleitete Übergabe ab?
Der obhutsberechtigte Elternteil bringt das Kind um 13.00 Uhr oder nach Absprache in den Besuchstreff und übergibt das Kind dem Begleitteam. Etwas später trifft der andere Elternteil ein und holt das Kind ab. Die beiden verbringen die Besuchszeit, wo und wie sie möchten. Um 17.00 Uhr oder nach Absprache findet die Übergabe auf die gleiche Weise statt.
Wo findet die Begleitete Übergabe statt?
Als neutraler Ort steht das Tagesheim Rebgasse (geführt vom Basler Frauenverein am Heuberg) zur Verfügung.
Adresse:
Tagesheim Rebgasse, Rebgasse 38, 4058 Basel
Telefon während den Besuchstagen 061 683 94 00
Lageplan
Wann finden die Begleiteten Übergaben statt?
Jeden ersten Sonntag und dritten Samstag im Monat von 13.00 bis 17.00 Uhr.
Genaue Termine
Was kostet eine Begleitete Übergabe?
Der besuchtsberechtigte Elternteil zahlt 10 Franken pro Besuchstag (bar gegen Quittung).
Wie funktioniert die Anmeldung?
In der Regel sind es die Vormundschaftsbehörde oder das Zivilgericht, die eine Begleitete Übergabe anordnen. Eltern können aber auch von sich aus oder auf Empfehlung einer sozialen Fachstelle dieses Angebot in Anspruch nehmen.
Anmeldung